3M Klebstoffe

Auswahlkriterien für Klebstoffe

Im Allgemeinen lassen die Festigkeitswerte mit steigender Temperaturbelastung nach. Weitere Faktoren, die bei der Leistungserwartung eine Rolle spielen, sind die Beständigkeit des Klebstoffes gegen Alterungseinflüsse, wie Witterung, Feuchtigkeit, Öle und verschiedenen Chemikalien u. a. m.

Auftrags- und Verarbeitungsmethode

Rationelle Auftrags- bzw. Verarbeitungsmethoden ergeben einen Teil der Wirtschaftlichkeit des Klebstoffs. Dabei müssen sowohl die Auftragsmethode, die ggf. erforderliche Temperatur und der Druck für die Härtung, die Abbinde- bzw. Härtungszeit, als auch die gesamten Kosten des Herstellungsprozesses zu einer Wirtschaftlichkeitsberechnung herangezogen werden. Die Gesamtkosten beinhalten die Kosten für das Verarbeitungsgerät, die erforderlichen Arbeitskräfte, sowie deren notwendige Fähigkeiten und die zu erwartende Produktionsmenge (Ergiebigkeit).

Wirtschaftlichkeit

Bei der Auswahl eines Klebstoffs und der Berechnung der Wirtschaftlichkeit ist der Preis des Klebstoffs als solcher von untergeordneter Bedeutung. Maßgebend sind vielmehr die im vorherigen Abschnitt genannten Faktoren. Diese Aspekte ergeben, zusammen mit weiteren Einsparungen (z. B. Arbeitskosten, Wegfall von Nachbearbeitungsvorgängen) den endgültigen Aufwand je gefertigtem Stück.

Nutzen Sie das Know-How von S•K•S- kompetente Unterstützung und Anregungen unserer Fachberater und der jeweiligen Anwendungstechnik, um zu optimalen Produkten und Fertigungsabläufen zu erlangen.

Klebstoffe

Vorteil von Klebstoffen

  • verbinden gleichartige und unterschiedliche Werkstoffe miteinander und gewährleisten eine gleichmäßige Verteilung der Belastung.
  • ermöglichen den Einsatz von dünneren Materialien. Somit lassen sich beträchtliche Gewichts- und Kosteneinsparungen realisieren.
  • ermöglichen flexible Verbindungen, hohe dynamische Festigkeiten und hohe Schwingungsdämpfung. Im Vergleich zu mechanischen Verbindungen treten Materialermüdungen nicht so schnell auf.
  • ermöglichen die Verbindung ohne Zerstörung der Werkstoffstruktur (wie sie beim Schweißen und Hartlöten entsteht). Bohrungen für mechanische Befestigungen entfallen. Die geklebten Werkstoffe bleiben unversehrt.
  • ermöglichen die Verbindung unterschiedlicher Metalle ohne Bimetallkorrosion und wirken gleichzeitig als Isolationsschicht zwischen den Werkstoffen.
  • geben dem Konstrukteur einen weiteren Spielraum hinsichtlich Gestaltung, Materialauswahl und Herstellungstechnik.