3M™ VHB™ Klebebänder
Für leistungsstarke, dauerhafte und häufig nahezu unsichtbare Verbindungen unterschiedlichster Materialien.
Moderne Konstruktionen stellen hohe Anforderungen an Verbindungstechnik und Fertigungsprozesse. Unterschiedliche Materialien sollen dauerhaft miteinander verbunden werden, Bauteile müssen möglichst leicht bleiben und gleichzeitig werden hochwertige, optisch saubere Oberflächen erwartet.
Klassische Befestigungsmethoden wie Schrauben, Nieten oder Schweißen sind deshalb nicht für jede Anwendung die optimale Lösung.
Mit den 3M Industrieklebstoffen und Klebebändern steht ein umfangreiches Portfolio für unterschiedlichste industrielle Klebe- und Montageaufgaben zur Verfügung.
Die Lösungen unterstützen Konstrukteure, Entwickler und Fertigungsunternehmen dabei, Materialien zuverlässig miteinander zu verbinden und gleichzeitig neue Möglichkeiten bei Design, Produktion und Montage zu nutzen.
Zum Portfolio gehören unter anderem:
Von der dauerhaften strukturellen Verklebung über die nahezu unsichtbare Befestigung von Blenden bis hin zu wiederlösbaren Verbindungen bietet 3M unterschiedliche Technologien für verschiedenste Materialien und Anforderungen.
Mechanische Verbindungselemente sind in vielen Konstruktionen bewährt. Dennoch können industrielle Klebstoffe und Klebebänder entscheidende Vorteile bieten.
Während Schrauben oder Nieten Belastungen punktuell in ein Bauteil einleiten, erfolgt bei einer flächigen Klebeverbindung eine gleichmäßigere Spannungsverteilung über die gesamte Verbindungsfläche.
Dadurch können Belastungsspitzen reduziert und Konstruktionen anders ausgelegt werden. Hinzu kommt: Beim Kleben müssen in vielen Fällen keine Löcher in das Material gebohrt werden. Beschichtungen, Lackierungen oder verzinkte Oberflächen können dadurch unbeschädigt bleiben.
Moderne Produkte bestehen häufig aus mehreren Werkstoffen. Metall, Kunststoff, Glas und Verbundwerkstoffe werden innerhalb derselben Konstruktion miteinander kombiniert.
Diese Materialien können unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzen. Flexible Klebeverbindungen können dazu beitragen, solche Unterschiede innerhalb einer Verbindung auszugleichen.
Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Multimaterial- und Leichtbaukonstruktionen.
Schrauben, Bolzen oder Nieten sind häufig sichtbar. Klebebänder und Klebstoffe befinden sich dagegen zwischen den verbundenen Bauteilen und können dadurch nahezu unsichtbar bleiben.
Gerade bei Produkten mit hohen Designanforderungen kann dies einen wichtigen Vorteil darstellen. Glatte Flächen können ohne sichtbare Befestigungspunkte gestaltet werden und der Konstrukteur erhält mehr Freiheit bei Formgebung und Materialwahl.
Mechanische Befestigungselemente erhöhen das Gewicht einer Konstruktion. Industrielle Klebeverbindungen können je nach Anwendung eine leichtere Alternative darstellen.
Dieser Aspekt ist insbesondere bei Konstruktionen interessant, bei denen eine konsequente Gewichtsreduzierung eine wichtige Rolle spielt.
Nicht jede Oberfläche ist vollkommen eben. Klebebänder und Klebstoffe können Rauheiten, Toleranzen oder kleinere Unebenheiten innerhalb einer Verbindung ausgleichen und dadurch einen vollflächigen Kontakt zwischen den Bauteilen ermöglichen.
Eine geschlossene Klebeverbindung kann eine dämpfende Wirkung besitzen. Vibrationen können reduziert werden, wodurch sich in bestimmten Konstruktionen auch störende Geräusche verringern lassen.
Klebeverbindungen können zusätzlich eine Dichtfunktion übernehmen. Eine geschlossene Verbindung kann beispielsweise dazu beitragen, das Eindringen von Schmutz oder Wasser in eine Fugenkonstruktion zu verhindern.
Damit kann eine Klebelösung gleichzeitig mehrere konstruktive Funktionen übernehmen.
Nicht jede Klebeverbindung stellt dieselben Anforderungen. Vor der Auswahl eines Klebebands oder Klebstoffs sollten deshalb einige grundlegende Fragen beantwortet werden.
Typische industrielle Anwendungen sind beispielsweise:
Bei eng anliegenden Oberflächen kann eine dünne Klebeverbindung geeignet sein. Müssen dagegen größere Unebenheiten oder Spalte ausgeglichen werden, kann ein dickeres Klebeband oder ein flüssiger Klebstoff erforderlich sein.
Nicht jede Anwendung benötigt strukturelle Festigkeit. Bei tragenden oder hoch belasteten Bauteilen können Konstruktionsklebstoffe erforderlich sein.
Für dekorative Blenden oder leichtere Komponenten können dagegen andere Klebelösungen geeignet sein.
Viele industrielle Klebeverbindungen sind dauerhaft ausgelegt. Es gibt jedoch auch Anwendungen, bei denen Komponenten regelmäßig entfernt und anschließend wieder angebracht werden müssen.
Für solche Anwendungen bietet beispielsweise 3M™ Dual Lock™ eine wiederlösbare Befestigungslösung.
3M™ VHB™ Klebebänder sind industrielle Hochleistungs-Klebebänder für dauerhafte Verbindungen unterschiedlicher Materialien.
Sie können in geeigneten Anwendungen eine Alternative zu Schrauben, Nieten und Schweißverbindungen darstellen.
Ein besonderer Unterschied gegenüber herkömmlichen Schaumstoffklebebändern liegt in der Konstruktion. Das VHB Klebeband besteht vollständig aus Klebstoff und verfügt über viskoelastische Eigenschaften.
Dadurch kann sich das Klebeband an Oberflächen anpassen und vorhandene Oberflächenrauheiten und Toleranzen ausgleichen.
Die Viskoelastizität ermöglicht es dem Klebeband, mechanische Energie aufzunehmen und Spannungen innerhalb einer Verbindung abzubauen.
Für Konstruktionen mit Vibrationen, unterschiedlichen Wärmeausdehnungen oder dynamischen Belastungen kann diese Eigenschaft besonders interessant sein.
3M bietet verschiedene VHB Produktreihen für unterschiedliche Materialkombinationen und Einsatzbedingungen an.
Dazu gehören Lösungen für:
Je nach Serie sind Varianten für Innen- und Außenanwendungen sowie unterschiedliche Temperaturbereiche verfügbar.
Einige Kunststoffe und Beschichtungen besitzen eine niedrige Oberflächenenergie und sind deshalb schwieriger zu verkleben.
Für solche Anwendungen stehen spezielle VHB Varianten zur Verfügung. Andere Produktreihen wurden dagegen für höhere Temperaturen oder für Produktionsprozesse wie die Pulverbeschichtung entwickelt.
Dadurch lässt sich die Auswahl gezielt an Material, Produktionsprozess und Umgebungsbedingungen anpassen.
Ein weiterer Vorteil ist die optisch saubere Verbindung. Das Klebeband befindet sich zwischen den Bauteilen und ist nach der Montage häufig nicht sichtbar.
So können glatte Oberflächen ohne Schraubenköpfe, Nieten oder andere sichtbare mechanische Befestigungselemente realisiert werden.
Wenn eine besonders flache Verbindung benötigt wird, bieten die 3M™ Dünnen Doppelseitigen Klebebänder und Transferklebebänder eine passende Lösung.
Die Produkte weisen eine Dicke von 0,25 mm oder weniger auf und eignen sich damit insbesondere für Konstruktionen, bei denen ein geringes Gesamtprofil erforderlich ist.
Typische Einsatzbereiche können beispielsweise Blenden, Displays, Beschriftungen, Schäume oder großflächige Laminierungen sein.
Transferklebebänder besitzen keinen permanenten Zwischenträger. Dadurch bieten sie eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
Sie können Oberflächenrauheiten effizient ausgleichen und bieten je nach Ausführung eine hohe Temperaturbeständigkeit.
Für großflächige Anwendungen kann eine automatisierte Verarbeitung sinnvoll sein.
Doppelseitige Klebebänder besitzen dagegen einen Zwischenträger. Dieser erhöht die innere Stabilität des Klebebands und kann Handling und Weiterverarbeitung erleichtern.
Die Klebebänder können beispielsweise gestanzt oder als individuell angepasste Formteile verarbeitet werden.
Darüber hinaus können unterschiedliche Klebstoffsysteme auf den beiden Seiten eines Trägermaterials eingesetzt werden.
Dadurch lassen sich Verbindungen zwischen Materialien mit unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften realisieren.
Das Portfolio enthält Lösungen für unterschiedlichste Werkstoffe, darunter:
Welche Variante geeignet ist, hängt von Material, Temperatur, Oberflächenenergie und den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.
Manche Bauteile müssen sicher befestigt werden, gleichzeitig aber für Wartung, Reparatur oder Austausch zugänglich bleiben.
Hierfür wurden die 3M™ Dual Lock™ Druckverschlüsse entwickelt.
Das System besteht aus ineinandergreifenden pilzförmigen Köpfen. Beim Zusammendrücken verbinden sich die Elemente hörbar miteinander.
Zum Öffnen können die beiden Teile wieder voneinander getrennt werden.
Dual Lock kann je nach Anwendung eine Alternative zu Schrauben, Muttern, Bolzen oder anderen mechanischen Verschlüssen darstellen.
Bei selbstklebenden Varianten kann die Befestigung auf geeigneten Oberflächen angebracht werden, ohne dass dafür gebohrt oder geschraubt werden muss.
Standardvarianten sind für zahlreiche Öffnungs- und Schließzyklen ausgelegt.
Für entsprechende Produkte beschreibt 3M bis zu 1.000 Öffnen-Schließen-Zyklen bis zum Verlust von 50 % der ursprünglichen Zugfestigkeit.
Dadurch eignet sich Dual Lock insbesondere für Komponenten, die regelmäßig demontiert werden müssen.
Die verschiedenen Varianten besitzen unterschiedliche Kopfdichten.
Durch die Kombination verschiedener Kopfdichten lässt sich das gewünschte Festigkeitsprofil der Verbindung beeinflussen und an unterschiedliche Anwendungen anpassen.
Typische Anwendungen sind beispielsweise Blenden, Verkleidungen, Abdeckungen und andere Komponenten, die später wieder zugänglich sein müssen.
Bei strukturell belasteten Bauteilen reichen klassische Montageklebebänder nicht immer aus.
Für anspruchsvolle Anwendungen bietet 3M die Scotch-Weld™ Konstruktionsklebstoffe.
Diese Produkte sind auf hohe Festigkeit, Haltbarkeit und langfristige Zuverlässigkeit ausgelegt.
Für Metallverbindungen stehen Scotch-Weld Produkte zur Verfügung, die auf blanken und je nach Produkt auch leicht ölhaltigen Metallen eingesetzt werden können.
Verschiedene Varianten ermöglichen darüber hinaus dauerhafte Verbindungen von Metallen, Kunststoffen und Verbundwerkstoffen.
Schwer verklebbare Kunststoffe können besondere Klebstoffsysteme erfordern.
3M bietet dafür spezielle Konstruktionsklebstoffe, die für Kunststoffe mit niedriger Oberflächenenergie entwickelt wurden.
Moderne Konstruktionen kombinieren zunehmend unterschiedliche Materialien.
Scotch-Weld Konstruktionsklebstoffe können je nach Produkt verschiedene Verbundwerkstoffe und unterschiedliche Substrate miteinander verbinden.
Dies unterstützt Konstrukteure bei der Entwicklung moderner Hybrid- und Leichtbaukonstruktionen.
Das Sortiment umfasst außerdem Klebstoffe für Anwendungen mit erhöhten Temperaturen oder hoher Feuchtigkeit.
Weitere Varianten sind auf hohe Schlagfestigkeit, Flexibilität oder Widerstandsfähigkeit gegen unterschiedliche Umwelteinflüsse ausgelegt.
In der industriellen Fertigung ist die verfügbare Verarbeitungszeit ein wichtiger Faktor.
3M bietet Scotch-Weld Konstruktionsklebstoffe mit unterschiedlichen Verarbeitungs- und Aushärtungszeiten.
So kann die Klebstoffauswahl an Taktzeit, Bauteilgröße und Montageprozess angepasst werden.
Für verschiedene Scotch-Weld Konstruktionsklebstoffe stehen 3M™ EPX™ Applikationslösungen zur Verfügung.
Diese unterstützen ein kontrolliertes Dosieren und Mischen. Für größere Produktionsmengen können darüber hinaus automatisierte Auftragssysteme eingesetzt werden.
Eine hochwertige Klebeverbindung hängt nicht nur vom verwendeten Klebstoff ab. Ebenso wichtig ist die richtige Oberflächenvorbereitung.
Schmutz, Fett, Öl, Oxidation oder andere Verunreinigungen können verhindern, dass ein Klebstoff die Oberfläche ausreichend benetzt.
Deshalb sollten Klebeflächen vor der Verarbeitung entsprechend vorbereitet werden.
Öle, Fette und andere Verschmutzungen müssen von der Oberfläche entfernt werden. 3M beschreibt hierfür unter anderem geeignete Industrie-Reiniger.
Bei starken Verschmutzungen oder Oxidschichten kann ein mechanisches Anschleifen erforderlich sein.
Dies kann außerdem eine zusätzliche Oberfläche schaffen und gleichzeitig Unebenheiten reduzieren, sodass eine bessere Kontaktfläche für die Klebeverbindung entsteht.
Viele Oberflächen werden anschließend mit einem geeigneten Reinigungsmittel von Schleifstaub und weiteren Rückständen befreit.
Welches Reinigungsverfahren geeignet ist, hängt vom jeweiligen Substrat und der Anwendung ab.
Für besonders hohe Anforderungen an Festigkeit, Reproduzierbarkeit und Beständigkeit kann eine chemische oder elektrolytische Vorbehandlung erforderlich sein.
Bei schwierig zu verklebenden Materialien oder besonderen Anforderungen kann zusätzlich ein Haftvermittler beziehungsweise Primer erforderlich sein.
Dieser kann die Benetzung der Oberfläche verbessern und eine sichere und dauerhafte Verbindung unterstützen.
Die richtige Verarbeitung eines industriellen Klebebands hat erheblichen Einfluss auf das spätere Ergebnis.
Vor der Montage müssen die Klebeflächen sauber und entsprechend der jeweiligen Anwendung vorbereitet sein.
Das Klebeband wird ohne Dehnung auf die vorgesehene Fläche aufgebracht. Lufteinschlüsse sollten dabei möglichst vermieden werden.
Klebefläche und Klebstoff sollten während der Verarbeitung nicht mit den Fingern berührt werden.
Für die in der 3M Broschüre dargestellte Verarbeitung wird eine optimale Verarbeitungstemperatur von 15 bis 25 °C genannt.
Der Kontakt zwischen Klebstoff und Oberfläche ist entscheidend.
Für die dargestellte Anwendung empfiehlt 3M einen Anpressdruck von ungefähr 2 kg/cm².
Dadurch kann der Klebstoff einen guten Kontakt zur Oberfläche herstellen.
Die Schutzfolie sollte möglichst in einem Stück entfernt werden, ohne anschließend die freiliegende Klebstoffoberfläche zu berühren.
Danach werden die Bauteile zusammengefügt und erneut gleichmäßig angedrückt.
Die Klebkraft entwickelt sich nach dem Fügen über einen bestimmten Zeitraum weiter.
Für die in der Broschüre beschriebene Anwendung werden bei 20 °C ungefähr 50 % der Endklebkraft nach rund 20 Minuten erreicht.
Die endgültige Klebkraft wird dort bei 20 °C nach etwa 72 Stunden angegeben.
Wärme kann diesen Prozess beschleunigen. Die konkreten Verarbeitungsvorgaben des jeweils eingesetzten Produkts müssen dabei immer berücksichtigt werden.
Industrielle Klebeprozesse lassen sich nicht nur manuell durchführen.
Je nach Produktionsvolumen und Prozessanforderung können unterschiedliche Automatisierungsstufen eingesetzt werden.
Das Spektrum umfasst beispielsweise:
Eine automatisierte Verarbeitung kann unter anderem folgende Ziele unterstützen:
Damit kann die Klebtechnik Bestandteil eines effizienten und reproduzierbaren industriellen Fertigungsprozesses werden.
Die optimale industrielle Verbindung entsteht aus dem Zusammenspiel von Bauteilkonstruktion, Material, Oberfläche, Belastung und Produktionsprozess.
Deshalb gibt es nicht das eine Klebeband oder den einen Klebstoff für jede Anwendung.
Stattdessen bietet das 3M Portfolio unterschiedliche Technologien für unterschiedliche Aufgaben.
Für leistungsstarke, dauerhafte und häufig nahezu unsichtbare Verbindungen unterschiedlichster Materialien.
Für besonders flache, präzise und vielseitige Verbindungen mit geringem Gesamtprofil.
Für starke und gleichzeitig wiederlösbare Befestigungen, bei denen Komponenten später erneut zugänglich sein sollen.
Für strukturell anspruchsvolle Verbindungen mit hohen Anforderungen an Festigkeit, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit.
Sie möchten Metall kleben, Kunststoff verbinden, Blenden befestigen, unterschiedliche Materialien dauerhaft verkleben oder eine wiederlösbare Befestigung realisieren?
Dann sollte die Produktauswahl anhand von Materialkombination, Verbindungsart, Belastung, Temperaturbereich, Umgebungsbedingungen und Produktionsprozess erfolgen.
Mit dem Portfolio aus 3M™ VHB™ Klebebändern, dünnen doppelseitigen Klebebändern, Dual Lock™ Druckverschlüssen und Scotch-Weld™ Konstruktionsklebstoffen stehen unterschiedliche Lösungen für verschiedenste industrielle Anwendungen zur Verfügung.
Das hängt von der jeweiligen Verbindung ab. 3M VHB Klebebänder eignen sich für zahlreiche dauerhafte Verbindungen. Dünne doppelseitige Klebebänder kommen bei besonders flachen Konstruktionen zum Einsatz. Dual Lock eignet sich für wiederlösbare Befestigungen. Bei strukturell hoch belasteten Verbindungen können Scotch-Weld Konstruktionsklebstoffe die geeignete Lösung sein.
3M VHB ist ein industrielles Hochleistungs-Klebeband mit viskoelastischen Eigenschaften. Es kann unterschiedliche Materialien dauerhaft verbinden und sich an Oberflächenstrukturen anpassen. Je nach Produkt stehen Varianten für Metalle, Kunststoffe, Glas, Verbundwerkstoffe, pulverbeschichtete Oberflächen und weitere Materialien zur Verfügung.
In geeigneten Anwendungen kann 3M VHB eine Alternative zu mechanischen Befestigungselementen wie Schrauben oder Nieten darstellen. Ob dies für eine konkrete Konstruktion möglich ist, hängt unter anderem von Material, Belastung, Geometrie, Temperatur und Umgebungsbedingungen ab.
Zu den möglichen Vorteilen gehören eine gleichmäßige Spannungsverteilung, Designfreiheit, Gewichtsreduzierung, weniger sichtbare Befestigungspunkte sowie der Verzicht auf Bohrlöcher. Klebeverbindungen können darüber hinaus Unebenheiten ausgleichen, Vibrationen dämpfen und eine Dichtfunktion übernehmen.
Ja. Das 3M Portfolio enthält verschiedene Klebebänder und Klebstoffe für Multimaterial-Verbindungen. Welche Lösung geeignet ist, hängt von den konkreten Metallen und Kunststoffen, deren Oberflächeneigenschaften sowie den späteren Belastungen ab.
3M bietet spezielle VHB Klebebänder und weitere Klebelösungen für pulverbeschichtete Oberflächen an. Bei der Auswahl müssen unter anderem Oberflächenenergie, Beschichtung, Temperaturbelastung und Einsatzbedingungen berücksichtigt werden.
Ein Transferklebeband besitzt keinen permanenten Zwischenträger. Dadurch ist es besonders flexibel und kann sich gut an Oberflächen anpassen. Transferklebebänder werden unter anderem für Laminierungen und besonders dünne Verbindungen eingesetzt.
Ein Transferklebeband besitzt keinen dauerhaften Träger zwischen den Klebstoffschichten. Ein klassisches doppelseitiges Klebeband verfügt dagegen über ein Trägermaterial. Dieses erhöht die innere Stabilität und kann die Handhabung sowie Weiterverarbeitung erleichtern.
3M Dual Lock ist ein wiederlösbares Druckverschlusssystem. Pilzförmige Köpfe greifen beim Zusammendrücken ineinander und bilden eine feste Verbindung. Die Bauteile können später wieder voneinander getrennt und erneut verbunden werden.
Für entsprechende Standardprodukte beschreibt 3M bis zu 1.000 Öffnen-Schließen-Zyklen bis zum Verlust von 50 % der ursprünglichen Zugfestigkeit. Die tatsächlichen Eigenschaften hängen von Produktvariante und Anwendung ab.
Scotch-Weld Konstruktionsklebstoffe sind für Anwendungen mit hohen Festigkeits- und Haltbarkeitsanforderungen vorgesehen. Das Sortiment enthält Lösungen für Metall, Kunststoff, Verbundwerkstoffe und Multimaterial-Verbindungen sowie Produkte für unterschiedliche Temperaturen und Umgebungsbedingungen.
Die Oberflächenvorbereitung ist ein wesentlicher Bestandteil einer zuverlässigen Klebeverbindung. Fett, Öl, Schmutz oder Oxidschichten können die Haftung beeinträchtigen. Je nach Oberfläche können Reinigung, Anschleifen, chemische Vorbehandlung oder ein Haftvermittler erforderlich sein.
Die Entwicklung der Klebkraft hängt vom Produkt, der Temperatur und der Oberfläche ab. Für die in der 3M Broschüre beschriebene Verarbeitung wird bei 20 °C ungefähr 50 % der Endklebkraft nach 20 Minuten und die endgültige Klebkraft nach etwa 72 Stunden angegeben.
Ja. Klebstoff- und Klebebandanwendungen können je nach Prozess teilweise oder weitgehend automatisiert werden. Automatisierung kann Genauigkeit und Wiederholbarkeit verbessern, Taktzeiten reduzieren, den Durchsatz erhöhen und Abfall sowie Nacharbeit verringern.
Die Auswahl sollte anhand der konkreten Anwendung erfolgen. Entscheidend sind unter anderem die zu verbindenden Materialien, Oberflächenenergie, Verbindungsfläche, benötigte Festigkeit, Spaltgröße, Temperatur, Umgebungsbedingungen sowie die Frage, ob die Verbindung dauerhaft oder wiederlösbar sein soll.
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